„Remote“ gelingt der Einzug ins jufo-Bundesfinale 2022

Am 2.4.2022 wurden in einer online-Feierstunde die diesjährigen jugend-forscht Landessieger Baden-Württembergs bekanntgegeben. Dem phaenovum-Schüler Nicholas Dahlke gelang hierbei mit seinem Projekt „Umbau der staernwarte Gersbach zum Remote Betrieb“ der Landessieg im Fachbereich Technik. Nicholas darf somit am Höhepunkt der diesjährigen Wettbewerbsrunde, dem Bundeswettbewerb, teilnehmen. Das Finale von Europas größtem wissenschaftlichen Nachwuchswettbewerb findet Ende Mai in Lübeck statt.

Aus der Laudatio von Prof. Dr. Tobias Heer: „Der Anwendungsfall, den Nicholas in seiner Arbeit beschrieben hat, ist überzeugend. Das Frieren in der Kälte ist nicht besonders schön, wenn man Sterne beobachten möchte und ein weiter Weg ist auch nicht förderlich. Deshalb hat Nicholas ein Projekt mit Fernübertragung gemacht und eine komplette Sternwarte umgebaut. Beim Umbau solch einer staernwarte ist doch einiges zu beachten. Das geht u.a. bei Themen los, wie der Gestaltung eines Schaltschrankes für die Steuerung des motorisierten Daches, dem Gestalten eines sich automatisch öffnenden Teleskopdeckels, dem Anfahren der astronomischen Objekte mit den Teleskopen, der Übertragung der astronomischen Aufnahmen etc. Nicholas hat hierbei sehr verschiedene Technologien miteinander verbunden und gemeistert: viel Elektrik und Elektronik, 3D-Druck und viel IT. Das Ergebnis ist sehr rund, funktioniert gut und bringt für die staernwarte einen erheblichen Mehrwert. Er hat somit gezeigt, dass mit Technik, ein sehr spannendes Problem auf eine sehr gute Art gelöst werden kann“. Der SWR-Moderator Georg Bruder fügte noch schmunzelnd hinzu: „Nach zwei Jahren Corona gibt es nun auch home-office in der staernwarte“.

Im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaft konnte Nicholas zusammen mit Victor Berghausen und Simon Dreher mit seinem zweiten staernwarten-Projekt „solaex“ noch einen tollen zweiten Platz in diesem Landesfinale erringen. Darüber hinaus gewann dieses Projekt noch einen Sonderpreis.