Dem Mond auf der Spur — Astronomie-AG zu Gast auf der staernwarte Gersbach
Eine Gruppe von acht Schülerinnen und Schülern der Astronomie-AG des Hans-Thoma-Gymnasiums brach am 28.06.2026 um 18 Uhr von der Schule auf, um einen praxisnahen Beobachtungsabend auf der Staernwarten in Gersbach zu erleben. Oben angekommen, stärkte sich die Gruppe zunächst bei einer kleinen Pause mit Essen und Trinken, bevor es an die eigentliche Arbeit ging.

Unter der Anleitung der AG-Leiter, Herrn Greiner und Herrn Rifert, stand zunächst der Aufbau der Montierungen auf dem Programm. In Kleingruppen zu zweit erhielten die Schülerinnen und Schüler eine kurze, schrittweise Einweisung und durften den Aufbau anschließend selbstständig vornehmen – eine erste Gelegenheit, die Technik hinter der Astronomie hautnah kennenzulernen. Sobald die Montierungen standen, wurden die Teleskope montiert.
Die erste Übung führte die Gruppen an den Aussichtsturm auf dem gegenüberliegenden Hügel. Mithilfe des Suchers sollte dieser anvisiert und scharfgestellt werden. Für viele Schülerinnen und Schüler war es ein besonderer Moment, als das zunächst auf dem Kopf stehende Bild im Okular erschien – ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Optik aus dem Unterricht in der Praxis sichtbar wird. Es war ein Erfolgserlebnis, das sichtlich Freude bereitete.
Danach ging es an das eigentliche Beobachtungsziel, den hell erleuchteten Mond. Die Wetterbedingungen an diesem lauen Sommerabend waren gut. Trotz leichter Bewölkung gaben die Wolken immer wieder den Blick auf den fast vollen Mond frei. Die eigentliche Herausforderung bestand nun darin, das Teleskop zügig auf den Mond auszurichten und scharfzustellen, bevor er durch die Erdrotation wieder aus dem Bildfeld wanderte. Wer zu lange nach dem optimalen Fokuspunkt suchte, verlor den Mond schnell wieder aus dem Blick – eine gute Lektion darüber, wie dynamisch die Beobachtung des Nachthimmels sein kann.
Ob es den Schülerinnen und Schülern am Ende gelungen ist, den Mond scharf einzufangen, zeigen die folgenden Bilder am besten.
Text und Bilder: Dominik Rifert und Philip Greiner


